"Raummusik so oder so"
11. Konzert der Reihe "Sprachmusik und Musiksprache: 
Neue Musik Kölner Komponisten" des Instituts für Phonetik 
in Zusammenarbeit mit KunstWerk e.V.
Freitag, 31. Oktober, 2003
Einlaß 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr
Kunstwerk, Deutz-Mülheimer-Str. 127
Eintritt frei. 

Info | Programm | Bedorf | Behrendsen | das blaue Monster | koch | Kramer | Muenz | Rebbe | Schürig | Specht | Wenzel

hans w. koch
hans w. koch, geboren 1962 in heidenheim/brenz, von 1984-88 studium von musik, geschichte und physik an der pädagogischen hochschule weingarten sowie von 1988-95 komposition an der hochschule für musik, köln bei johannes fritsch, lebt in köln.
während der studienzeit intensive beschäftigung mit den werken von john cage und morton feldman, auch als interpret. weitere wichtige anregungen entstammen studien über giacinto scelsi und jannis christou, die auch als publikationen vorliegen.
neben der konzeption von performances und offenen formen für verschiedenste besetzungen, oft interdisziplinär, liegt ein arbeitsschwerpunkt auf der entwickelung von (klang-)installationen, seit einigen jahren auch in verbindung mit dem computer.
auf der suche nach verborgenen aspekten eher alltäglicher geräte wie z.b. haartrocknern,  metallschwämmen, ausgemusterten computern (und traditionellen musikinstrumenten) entstehen bei derem rechten missbrauch klänge und musikalische strukturen mehr oder weniger als abfallprodukte.
1998 bernd-alois-zimmermann förderstipendium der stadt köln, 2000 arbeitsstipendium beim internationalen bildhauersymposion lindabrunn/österreich, 2002 stipendiat der villa aurora, los angeles, 2003 arbeitstipendium in tokyo im rahmen des deutsch-japanischen austauschprojektes „puddles“, 2004 stipendiat der stiftung kulturfonds/künstlerhaus schloss wiepersdorf.

voyohr
multiples stereo zum mit- und weghoeren
man kennt das von sich selbst: die unterhaltung der man gerade folgt ist vielleicht nicht so spannend, wie der witzerzaheler am nachbartisch oder das liebesgefluester des paaerchens hinter einem.
also versucht man seine aufmerksamkeit zu teilen, aus dem gemisch das dadurch im kopf entsteht, einen privaten sinn zu retten...